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Selbstverteidigung & Gewaltprävention Schnupperkurs

Selbstverteidigung in Berlin

Jeden Montag von 18:00 – 21:30 gibt es die Möglichkeit einen Schnupperkurs für Anfänger in Selbstverteidigung und Gewaltprävention zu besuchen.

Inhalte:
– Gewaltprävention
– Grundlagen der Selbstverteidigung
– Reaktionsübungen
– Koordinationsübungen

Anmeldung unter: 030-91569418. Einmalige Kosten: 20€

Gewaltprävention Kurse Berlin

Selbstverteidigung in Berlin

Gewaltprävention  – wir verstehen es anders!

Gewaltpräventive Strategien im Kindes- und Jugendalter sind überwiegend täterbezogen. Ansätze, die Kinder und Jugendliche als Opfer von Gewalttaten in den Mittelpunkt stellen, sind – sieht man einmal vom Handlungsfeld Familie und teilweise der Polizei ab – dagegen kaum zu finden. Dabei ist zu bedenken, dass mehr Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalt als Täter sind. Diese Perspektive wird insbesondere bei jugendlichen Opfern häufig vernachlässigt.

Damit geht aber gleichzeitig auch das Risiko einer Entgrenzung der Gewalt- und der Präventionsbegriffe einher. Damit verbunden ist oftmals eine problematische Beliebigkeit, weil Projekte, Maßnahmen und Angebote, die in der Hauptsache andere Zielsetzungen verfolgen, umetikettiert werden und zu gewaltpräventiven Maßnahmen mutieren, ohne deutlich machen zu können, inwiefern sie nachvollziehbar und zielgerichtet einen Beitrag zur Reduktion von Gewalt im Kindes- und Jugendalter leisten.

Unser Gewaltpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche wird in drei Säulen dargestellt:

  • Vorbeugung und Deeskalation
  • Selbstbehauptung
  • Selbstverteidigung

Unser Gewaltverständnis bietet ausbalancierte Präventionsmaßnahmen sowohl für Opfer als auch für Täter!

Die bestehenden, auf Gewaltopfer bezogenen Angebote konzentrieren sich vor allem im Zusammenhang mit innerfamilialer Gewalt auf Kinder oder sprechen – als »traditionelle« Opferhilfe mit ihrer Kommstruktur am einzelnen Individuum orientiert – eher Erwachsene an. Wenn Jugendliche dagegen Opfer von Gewalt (häufig von Gleichaltrigen im eigenen Sozialraum) werden, fehlt es an Angeboten, an die sie sich niedrigschwellig wenden können. Kein Jugendlicher möchte gerne als Opfer adressiert und so auf diese insbesondere von den männlichen Gleichaltrigen sehr negativ besetzte Rolle festgelegt werden. Hier ist vor allem die Kinder und Jugendhilfe gefordert, geeignete Ansätze zu entwickeln, die diese Jugendlichen auch in gruppenbezogenen Angeboten erreichen und unterstützen können. Ein wichtiger Ausgangspunkt ist dabei, sich mit den Begriffen »Opfer« und »Loser«, die von den Jugendlichen als stark abwertende und demütigende Schimpfwörter verwandt und verstanden werden, auseinanderzusetzen.

Die gewaltpräventiven Strategien sind bislang meist von einem Dualismus geprägt: Auf der einen Seite die (verurteilenswerten, bösen) Täter, auf der anderen Seite die (unschuldigen, armen) Opfer.

Diese Konstellation ist zwar auch vorhanden, aber häufig ist gerade im Jugendalter die Konstellation vorzufinden, dass dieselbe Person sowohl Täter- als auch Opfererfahrungen hat. Damit greift dieser Dualismus viel zu kurz und wird den komplexen Hintergründen nicht gerecht. Empirische Forschungen zeigen erstens, dass jugendliche Gewalttäter häufig zuerst auch Opfer von Gewalt geworden sind, zweitens, dass sich häufig erst im Verlauf von gewalttätigen Interaktionen zwischen Jugendlichen entscheidet, wer später als Täter oder als Opfer gesehen wird, und dass drittens, das Viktimisierungsrisiko von jugendlichen Gewalttätern ebenfalls besonders hoch ist.

Präventive Strategien müssen unter dieser Perspektive von der Zuweisung starrer Opfer- und Täterrollen so weit wie möglich Abstand nehmen und von den Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen ausgehen.

Verbale Selbstverteidigung – Selbstbehauptung

Selbstverteidigung in Berlin

Als Selbstverteidigung wird die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen bezeichnet (Wikipedia Artikel: Selbstverteidigung). In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die verbale Selbstverteidigung oder auch Selbstbehauptung, denn eine Vielzahl von körperlichen Auseinandersetzungen hätte verhindert werden können, wenn die Verteidiger vor der Eskalation „richtige Wörte“ und Intonation benutzt hätten.

Von der Selbstverteidigung ist die Selbstbehauptung nur unscharf abzugrenzen: Mit diesem Begriff wird meist die Durchsetzung der eigenen Rechte mit verbalen, unverletzenden Mitteln bezeichnet. Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl und geringem sozialem Wissen haben es schwer, ihre Bedürfnisse, Ansichten und Interessen gegen andere, auch in einer Gruppe, durchzusetzen. Daher werden sie häufiger Opfer der psychisch-manipulativen „Machtspiele“ des Alltags, die im schlimmsten Fall bis zum Mobbing gehen können. Mit der Selbstverteidigung gegen diese Übergriffe, die sehr viel häufiger als akute körperliche Gewalttaten sind, beschäftigt sich die Selbstbehauptung.

Folgend geben wir Ihnen Ratschläge, wie Sie sich erfolgreich nicht nur verbal verteidigen können, sondern auch sich durchsetzen können.

  1. Lernen Sie jegliches Versuch der verbalen Beleidigung zu verstehen! Manche Agressoren wählen die Taktik der verbalen Beleidigung, um zu schauen, wie weit sie bei Ihnen gehen können. Oder es werden mit Absicht solche Gefühle bei Ihnen provoziert, wie Angst, Scheu oder Schuldgefühle. Sie müssen erstmal verstehen, was genau in einem Gespräch Sie unter Druck setzt und die oben beschriebenen Gefühle hervorruft – sind es Beleidigungen, Gestik oder Ton und Lautstärke Ihres Opponenten?
  2. Versuchen Sie cool zu bleiben, zeigen Sie nicht, dass Sie unruhig werden! Lernen Sie in solchen Situationen nicht zu zeigen, dass Ihr Opponent mit seinen Beleidigungen das erreicht hat, was er erreichen wollte – lassen Sie sich nicht einschüchtern und eilen Sie sich nicht mit einem unbedachten Antwort.
  3. Seien Sie konkret und eindeutig in Ihren Aussagen! Sie sollten über sich selbst denken und nicht über Ihr Opponent! Sagen Sie, was Sie konkret stört und was Sie wollen und nicht das, was Ihr Opponent hören möchte. Unterstützen Sie Ihre Aussagen mit starken Emotionen und Gestik. Sie können auch richtig laut werden, wenn die Gefahr steigt. Das kann den Agressor abschrecken.
  4. Betonen Sie Ihren konkreten Wunsch! Zum Beispiel: Lass mich los!, Ich will darüber nicht diskutieren! Geh weg von mir! usw…. Das muss sehr deutlich und laut ausgesprochen werden.
  5. Die Selbstbehauptungskurse sind empfehlenswert! Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre richtige Verhaltensweise in verschiedenen Situationen zu trainieren. Gehen Sie mit Ihren Trainingspartnern diverse Alltagssituationen durch.


Gutscheine bestellen: ansheff@gmx.de / 030 – 91569418

Kinderkurs in Berlin Wilmersdorf-Charlottenburg für 5-9 – jährige

Kursanfang: jeden Freitag um 16:45 (Voranmeldung erforderlich!)
Ort: Sächsische Str. 39, 10713 Berlin Wilmersdorf - Charlottenburg
Kursdauer: 3 Monate, 1 Mal pro Woche – nur Freitags um 16:45 Uhr. Ein Unterricht dauert 1 Stunde.
Kosten: 120€ (3 Monate)

Kinderkurs in Berlin Wilmersdorf – Charlottenburg für 10-13 – jährige

Kursanfang: jeden Donnerstag um 16:45 (Voranmeldung erforderlich!)
Ort: Sächsische Str. 39, 10713 Berlin Wilmersdorf - Charlottenburg
Kursdauer: 3 Monate, 1 Mal pro Woche – nur Donnerstags um 16:45 Uhr. Ein Unterricht dauert 1 Stunde.
Kosten: 120€ (3 Monate)

Referenzen

- Barlife Experience Tour
- Seniorenzentrum “Haus am Loeperplatz“
- Tandem BQG
- Schilling Schule Berlin
- BGI Berliner Gesellschaft für Integration mbH
- Restaurant Do De Li
- DRK – Deutsches Rotes Kreuz Berlin Süd
- Julia Charlotte Richter Kunstprojekt
- Hans-Fallada-Schule
- Moser Schule Berlin
- Wilhelmstadt Schulen
- Haus am Loeperplatz II
- NBB Netzgesellschaft
- Allgemeiner Grund & Boden Fundus Investment GmbH
- GASAG
- H&M